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Adsense Arbitrage - Mythos und Wirklichkeit

16.03.2007 · Tags: AdSense AdWords Google Q&A

Entgegen häufig zu lesender Behauptungen ist AdSense / AdWords Arbitrage tatsächlich möglich, aber schwierig zu realisieren und oft von kurzer Dauer. Häufig steht der Aufwand der Suche nach den richtigen Schlüsselwörtern und Umsetzung der Zielseite in keinem Verhältnis zu dem zu erwartenden Arbitrage-Gewinn. Dies ist insbesondere deshalb der Fall, da man erst nach kompletter Realisierung des Arbitrage-Projektes feststellen kann, ob sich Gewinne einstellen, oder ob es sich um ein Fass ohne Boden handelt (schließlich kauft man sich Benutzer ein).

Was ist Arbitrage?

Mit Arbitrage bezeichnet man grundsätzlich einen Gewinn durch den Einkauf eines Gutes und den Verkauf desselben Gutes an einer anderen Stelle, ohne das Gut zu verändern bzw. zu veredeln. Arbitrage ist nur an intransparenten Märkten möglich, da ansonsten alle Marktteilnehmer den selben Preis bezahlen würden.

Wie funktioniert AdSense Arbitrage?

Um AdSense Arbitrage zu realisieren benötigen Sie:

  1. Eine Internetseite
    (Besonders eignen sich hier Blogs wie Wordpress)
  2. Einen Account bei Google AdSense
    ( )
  3. Einen Account bei Google AdWords
    ( )
  4. Eines oder mehrere Keywords mit denen Arbitrage möglich ist

In Bezug auf AdSense bezeichnet Arbitrage die Möglichkeit Besucher mittels AdWords einzukaufen, welche dann die aufgerufenen Seiten über AdSense wieder verlassen.

[Arbitrage] = [AdWords Klicks] * ([AdSense CPM]/1000 - [AdWord Clickpreis])

Im Gegensatz zu den erstgenannten drei Punkten besteht in Punkt vier (den Arbitrage Keywords) die größte Herausforderung für Arbitrageure in Spe: Man braucht Schlüsselwörter, bei denen Arbitrage überhaupt möglich ist. Es gibt zwar unzählige Anbieter die Listen mit Arbitrage-Keywords vertreiben, hiervon ist allerdings aus den folgenden Gründen abzuraten.

Was ist von einschlägigen Angeboten zu erwarten?

Nichts. Sobald ein Arbitrage-Modell bekannt wird, werden automatisch immer mehr Wettberwerber um das entsprechende Keyword buhlen. Dies sorgt automatisch dafür, dass der Klickpreis für “eingekaufte” Besucher in die Höhe geht, was natürlich die Marge verringert. Im Endeffekt wird der Einkaufspreis von Besuchern dem durchschnittlichem Wert eines Besuchers entsprechen - der Arbitragegewinn ist 0.

Lohnt sich Adsense-Arbitrage?

Theroretisch. AdSense Arbitrage macht allerdings nur dann Sinn, wenn man selber ein Schlüsselwort entdeckt, mit dem Arbitrage möglich ist und dass noch nicht von anderen Arbitrageuren belegt ist. Darüber hinaus ist natürlich zu berücksichtigen, dass Arbitragegewinne nur auf Grund von Intransparenz und Friktionen möglich sind und in der Regel nach relativ kurzer Zeit gen Null sinken.

Links zu Google AdSense und AdWords


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